Produktionstechnik Sachsen 2020
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In beherrschbaren Schritten zu digitalisierten Prozessen

Delta Barth Systemhaus – Partner des Mittelstands für den Auf- und Ausbau moderner IT-Infrastruktur

Annett Barth hat das Unternehmen 2011 von ihrem Vater Andreas Barth übernommen.

Annett Barth hat das Unternehmen 2011 von ihrem Vater Andreas Barth übernommen.
Foto: Jörg Riethausen/Delta Barth Systemhaus GmbH

Die Notwendigkeit, mittels angepasster Softwarelösungen Prozesse kontinuierlich zu optimieren, steht für die meisten Unternehmen außer Frage. Mittelständler wünschen sich dafür Dienstleister, die ihre Sprache sprechen und nichts verkomplizieren. Ein solcher Partner ist die Delta Barth Systemhaus GmbH aus Limbach-Oberfrohna. Das seit 30 Jahren bestehende Unternehmen ist heute einer der größten inhabergeführten Softwarehersteller in Sachsen sowie ein gefragter Systemintegrator für die produzierende Industrie

Das knapp 70 Mitarbeiter zählende Team um Geschäftsführerin Annett Barth kennt die Herausforderungen kleiner und mittlerer Betriebe: „Die Konzentration auf das Kerngeschäft bindet meist alle Kapazitäten. Da bleibt nicht die Zeit, um sich mit Digitalisierungsthemen in der gebotenen Tiefe zu beschäftigen. An diesem Punkt knüpfen wir an. Wir gehen nicht vom Produkt Software aus, sondern denken in den Prozessen des Kunden und analysieren, in welchen Bereichen IT-Lösungen schnell zu den gewollten Wirkungen führen. Dieses Vorgehen Schritt für Schritt schafft Vertrauen und Sicherheit bei der Optimierung von Abläufen.“ Meist sind es Themen rund um Lager und Logistik, mit denen Unternehmen in die Digitalisierung einsteigen. „Die Umstellung von Papierlisten auf Handscanner beim Kommissionieren und damit verbunden das Einsparen von Laufwegen ist oft der erste Baustein auf dem Weg zu durchgehend elektronischen Prozessen“, weiß die Geschäftsführerin.
Die Referenzliste von Delta Barth weist mehr als 600 Unternehmen vom Anlagen- bis zum Werkzeugbau zumeist aus Mitteldeutschland auf, welche die Leistungen des Systemhauses für skalierbare IT-Konzepte in Anspruch nehmen. Ein Großteil von ihnen setzt dabei auf die Business Software Deleco. Diese Eigenentwicklung hat Delta Barth-Gründer Andreas Barth vor mehr als 25 Jahren initiiert. „Mein Vater hat mit seinen Erfahrungen in Maschinenbau und EDV Anfang der 1990er Jahre schnell erkannt, dass neben der klassischen Hardware zunehmend Programmierlösungen gebraucht werden. So ist unser Aushängeschild Deleco entstanden“, erklärt Annett Barth. Ursprünglich auf Warenwirtschaft ausgelegt, bildet Deleco heute ein komplettes ERP-System ab – vom Kundenbeziehungs- und Projektmanagement über die Materialwirtschaft, die Produktionsplanung und -steuerung bis hin zum Instandhaltungsmanagement. Für letztgenannten Bereich bietet Delta Barth neben der Kopplung an das ERP-System auch eine Stand-alone-Lösung an. Auch die Verbindung zwischen ERP-, CAD- und PDM-System macht Deleco möglich. Damit können Konstruktion, Warenwirtschaft und Fertigung ohne doppelten Erfassungsaufwand auf die gleichen Daten wie beispielsweise Stücklisten oder 3D-Zeichnungen zugreifen.
Bereits seit 2012 ermöglicht Delta Barth den Deleco-Anwendern ein mobiles Arbeiten. Mit Apps, Webportalen und elektronischer B2B-Kommunikation macht die Software ihre Kunden fit für die Digitalisierung in der industriellen Produktion.
Eine Prämisse des Systemhauses lautet, Komplexität zu reduzieren. „Unsere Lösung bietet viele Funktionen und viel Flexibilität. Damit diese gut beherrschbar bleiben, splitten wir das Produkt in passgenaue Anwenderprofile“, erläutert die Geschäftsführerin. Auch die Entwicklerteams im Haus formieren sich unter diesem Gesichtspunkt gerade neu. Noch schneller Kundenanforderungen umsetzen, agil entwickeln, sind die damit verbundenen Ziele. „Für neue Produktversionen streben wir Innovationsgeschwindigkeiten von drei Wochen an“, verdeutlicht Annett Barth.
Um die anspruchsvollen Aufgaben zu realisieren, sind qualifizierte und motivierte Mitarbeiter immer willkommen. Das müssen nicht unbedingt reine Softwareentwickler sein. „Wir haben viele Querschnittsdenker beispielsweise aus dem Maschinenbau im Team, ebenso Wirtschafts- und Fachinformatiker. Wichtig ist uns das Verständnis für die Prozesse in der Fertigungsindustrie. Darüber hinaus besitzt Teamfähigkeit in unserem Familienunternehmen einen hohen Wert“, betont die Geschäftsführerin.

www.delta-barth.de