Produktionstechnik Sachsen 2019
Online Magazin

Navigation

Scharfe „Augen“ für sichere Prozesse

FusionSystems stellte in Leipzig Systeme der industriellen Bildverarbeitung und Sensordatenfusion vor

Gelenkroboterarm mit Prüfsystem „3D-Colorscan“.

Gelenkroboterarm mit Prüfsystem „3D-Colorscan“.
Foto: FusionSystems

Mit den Kernkompetenzen industrielle Bildverarbeitung und Sensordatenfusion stellte sich die FusionSystems GmbH Chemnitz Anfang Februar 2019 zu den Industriemessen Intec und Z in Leipzig vor. Als Spezialist für kamerabasierte Systeme, sowohl im 2D- als auch im 3D-Bereich, hat das mittelständische Unternehmen bereits zahlreiche Kundenlösungen entwickelt und implementiert. Eine Auswahl davon konnten sich Kunden und Interessenten während der viertägigen Veranstaltung vorführen lassen.

Mit dem Prüfsystem „3D-Colorscan“ können dreidimensionale Geometrien in Echtfarben erfasst werden. Die Verwendung von Musterprojektionsverfahren erlaubt es, sowohl die 3D-Form als auch die Farbinformationen eines Objektes in einem Prozessschritt zu erkennen, wodurch eine vollständige Digitalisierung des Objektes möglich ist. Die verwendete Technologie gestattet dabei eine hohe Detailtreue der 3D- und Farbinformationen bei kurzen Scanzeiten. Diese Eigenschaften sind sowohl für die kombinierte 2D-/3D-Prüfung der Geometrie und Oberfläche, den 3D-Druckbereich als auch für die Flächenrückführung (Reverse Engineering) von entscheidender Bedeutung.
Neben der kompletten 3D-Erfassung bleiben 2D-Prüfungen nach wie vor stark gefragt. Das Prüfsystem „WireCheck“ ist für die Detektion von Schleif- und Polierriefen auf Rundstahlstangen konzipiert und bereits bei mehreren Kunden in der Endkontrolle im Einsatz. Durch die kompakte Bauweise kann es ideal in bestehende Maschinen integriert und mit einer nachfolgenden Sortiervorrichtung verbunden werden.

Prüfsystem „WireCheck“ im Produktionseinsatz.

Prüfsystem „WireCheck“ im Produktionseinsatz.
Foto: FusionSystems

„WireCheck“ ist auch für die Prüfung von Sechskantstahl als Endlosmaterial auf Dellen und Ziehriefen verfügbar, wodurch Fehlstellen beim nachfolgenden Zuschnitt ausgespart und aussortiert werden können.
Mit dem Know-how in der Sensordatenfusion und der Bildverarbeitung entwickelt das Chemnitzer Unternehmen Erkennungssysteme, die über innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen ein Zusammenarbeiten beider Seiten sicher und effektiv ermöglichen. Ein Beispiel dafür ist das Fahrerlose Transportsystem (FTS), welches sowohl zum direkten Lastentransport von Klein­ladungsträgern als auch zum Schleppbetrieb von mobilen Lagersystemen eingesetzt werden kann. Sein modularer Aufbau, seine unterschiedlichen Ausstattungsvarianten und seine verschiedenen Navigationsarten – wie Lasernavigation oder Spurführung entlang einer Magnetspur – machen das FTS zu einem individuell einsatzfähigen und anpassbaren Kleinlastensystem. Für eine sichere und harmonische Zusammenarbeit von Mensch und Transportsystem sorgen die integrierte Sicherheitssensorik, das visuelle Feedback sowie ein leichtes Inbetriebnahme- und Bedienkonzept mit mobiler Web-Applikation und Control Panel.
Das Zusammenspiel von Sensordatengewinnung und -verarbeitung nutzt FusionSystems darüber hinaus für das Automatisierte Fahren im Bereich Automotive.

www.fusionsystems.de