Produktionstechnik Sachsen 2019
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Roboter übernimmt Polieraufgaben

SN-Spindeltechnik hat mit Partnern Automatisierungslösung für Oberflächenbearbeitung entwickelt

SN-Spindeltechnik

Partner im Automatisierungsprojekt „Polierroboter“: Steffen Nitschke (l.) von SN-Spindeltechnik Lommatzsch und Martin Zwinzscher vom Sondermaschinenbauer Tisora Chemnitz.

Partner im Automatisierungsprojekt „Polierroboter“: Steffen Nitschke (l.) von SN-Spindeltechnik Lommatzsch und Martin Zwinzscher vom Sondermaschinenbauer Tisora Chemnitz.
Foto: Frank Reichel

Mit einer Neuentwicklung präsentierte sich die SN-Spindeltechnik aus Lommatzsch auf der Intec 2019. Das Unternehmen stellte eine Automatisierungslösung für das Polieren von Oberflächen vor.

Für viele spanabtragende Bearbeitungsaufgaben können statt teurer Werk­zeug­maschinen zunehmend kostengünstigere Roboter in Kombination mit verschiedenen Werkzeugspindeln genutzt werden. Solche Konzepte entwickelt die SN-Spindeltechnik Lommatzsch. Zur Intec zeigte das Unternehmen eine Roboterlösung für das Polieren von Oberflächen, wie sie beispielsweise im Werkzeug- und Formenbau gebraucht werden.

robotergeführter Spindel

Eine effiziente Oberflächenbearbeitung mit robotergeführter Spindel stellte die SN-Spindeltechnik auf der Intec vor.
Foto: Frank Reichel

Die Idee für diesen Polierroboter, der auch weitere Arbeiten wie entgraten oder bohren durchführen kann, resultiert nicht zuletzt aus dem Fakt, dass der Beruf des Polierers zunehmend aus dem Industriealltag verschwindet. Firmenchef Steffen Nitschke und die weiteren Partner in diesem Projekt haben deshalb das noch verfügbare Erfahrungswissen genutzt, um die Automatisierungs­lösung aufzubauen. Konzept und Auslegung der Spindeltechnik kommt von der Lommatzscher Firma, die Roboterzelle fertigt der Sondermaschinenbauer Tisora aus Chemnitz und die Software liefert Cenit. Ziel der drei Unternehmen ist es, die Lösung in verschiedenen Baureihen auf den Markt zu bringen.

www.sn-spindeltechnik.de