Produktionstechnik Sachsen 2019
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Kapazitäten für Spezial-Wärmebehandlung erweitert

Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH Chemnitz hat in neues Serienfertigungszentrum investiert

In neue Plasmanitrieranlagen sowie eine Bauteilwaschstraße hat die Plasmanitriertechnik Dr. Böhm investiert.

In neue Plasmanitrieranlagen sowie eine Bauteilwaschstraße hat die Plasmanitriertechnik Dr. Böhm investiert.
Foto: Frank Reichel

Die Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH Chemnitz hat in ein neues Serienfertigungszentrum investiert. Zwei hochmoderne Plasmanitrieranlagen, die im Tandemprinzip arbeiten, und eine Bauteilreinigungsanlage erweitern seit kurzem dem Maschinenpark des Plasma-Wärmebehandlungsspezialisten.

Das Unternehmen bietet seit 1996 das Plasmanitrieren und Plasmanitrocarburieren sowie die nachträgliche Oxidation an. „Die Wärmebehandlung im Plasma trägt bei, die Zuverlässigkeit und Verschleißfestigkeit mechanisch beanspruchter Metallbauteile zu steigern. Zudem erfolgt die Behandlung bei deutlich niedrigeren Temperaturen als bei konventionellen Härteverfahren. Dadurch wird eine hohe Maßhaltigkeit der Werkstücke erreicht. Ebenso entfällt eine aufwendige Nachbearbeitung. Damit können Kosten innerhalb der Prozesskette eingespart werden“, erklärt Geschäftsführer Andreas Böhm die zahlreichen Vorteile.
Das Unternehmen hat diese speziellen Verfahren als erster Betrieb in Sachsen am Markt etabliert. Genutzt werden die Dienstleistungen vor allem vom Maschinen-, Fahrzeug- und Werkzeugbau. Weil die Nachfrage stetig wächst, hat die Plasmanitriertechnik Dr. Böhm GmbH die Produktionskapazitäten erweitert. Insgesamt stehen nunmehr zwölf Anlagen zum Plasmanitrieren und dem artverwandten Plasmanitrocarburieren zur Verfügung. „Wir können sehr flexibel auf die verschiedenen Anwendungsfälle reagieren, egal, ob größere oder kleinere Bauteile, niedrige Losgrößen oder Serien behandelt werden sollen“, verweist Andreas Böhm auf das breite Technik-Spektrum. Das Besondere daran ist, dass die Anlagen seit 2005 fast ausschließlich im eigenen Haus gebaut und seit 2010 auch selbst konstruiert werden. Ebenso werden Anlagenprojekte für Drittkunden realisiert. Darüber hinaus stehen in dem 15 Mitarbeiter zählenden Betrieb Forschungs- und Entwicklungsthemen kontinuierlich auf der Agenda.

www.plasmanitriertechnik.de